Eine Moschee von innen sehen
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3 ahl und 3 bhl nehmen Tag der offenen Tür in den
Steyrer Moscheen wahr.
Was könnte los sein, wenn Sie ein Haus betreten und
im Vorraum stehen mehr als 50 Paar Schuhe? Nein, Sie befinden
sich in keinem Schuhgeschäft, sondern Sie sind zu Gast
in einer Moschee wie die 3 AHL und die 3 BHL unserer Schule.
Die Schuhe bleiben heraußen stehen, um die Teppiche
am Boden nicht zu verschmutzen. Dieses äußere
Zeichen symbolisiert die innere Reinheit, die für das
Gespräch mit Gott bedeutsam ist.
Die Steyrer Moscheen luden nämlich auch heuer wieder
zum Tag der offenen Tür ein. Die Schüler/innen
nutzten die Gelegenheit, eine Moschee von innen zu sehen.
In der türkischen Moschee am Tabor brachte ihnen ein
muslimischer Gelehrter die Grundlagen des Islams nahe. Auch
erklärte er den Schüler/innen die Einrichtung
einer Moschee mit einer Gebetsnische – sie zeigt die
Gebetsrichtung nach Mekka an – und einer „Kanzel“
(Minbar), die dem Iman (Vorbeter) zum Vortragen seiner Predigt
dient.
Auch für Diskussionen blieb Raum. Da fragte etwa
eine unserer Schüler/innen, ob der Gelehrte noch nie
Alkohol getrunken hätte. Im Islam gilt ja ein Alkoholverbot.
Seine verneinende Antwort löste großes Erstaunen
bei vielen SchülerInnen aus.
Anschließend besuchten die beiden Klassen noch die
bosnische Moschee in der Sierningerstraße. Dort genossen
sie vor allem die gastfreundliche Aufnahme. Die Glaubensgemeinschaft
bewirtete sie nämlich mit einem vielfältigen Kuchenbuffet
und Getränken.
Der Besuch in den Moscheen bot viele Gelegenheiten für
neue Eindrücke.
Mag.a Maria Birklbauer




